LEBENSVISION – Orlando Owen: Was ist deine Lebensvision?

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Lebensvision

Finde deine Lebensvision und lebe sie! Also allgemein könnte ich überhaupt erstmal anfangen zu sagen eine Vision unterscheidet sich grundsätzlich von Zielen. Oder dieses locker flockig zwangs-dynamische Ziele erreichen was schon seit mindestens 30 Jahren so abgedroschen ist. Das ist einfach die ganze Sache wirklich banalisiert inflationiert und ad absurdum führt. Eine Lebensvision ist eben sehr sehr viel mehr als nur irgendwelche Ziele.

Über Ziele zum Beispiel habe ich mich mit einem bekannten Motivationstrainer mal gestritten. Ich sage ja was ist deine Lebensvision? Ja Millionär zu werden in fünf Jahren. das ist ein Ziel! Ich hab auch kein Problem damit. Aber erstens, ist es wirklich nur ein Ziel und zweitens ist es nur ein Mittel zum Zweck und kein Endgame. Also es ist nicht ein ultimatives Ziel und schon gar keine Vision.

Was beinhaltet eine Vision?

Eine Vision beinhaltet das ganze Leben! Das heißt natürlich Beruf und Berufung müssen gelebt werden. Aber natürlich auch all das was dich begeistert. Was ist überhaupt deine Begeisterung? Hast du Ziele, die du im Leben erreichen möchtest? Was sind deine Grundbedürfnisse? Kennst du die überhaupt? Es mssen dann eben die Bereiche abdeckt werden. Eben Beruf, Berufung, das Finanzielle natürlich, aber auch das allgemeine Leben mit Zeit und natürlich auch Beziehungen.

Ziele gehören dazu! Ja und es ist auch wichtig Ziele zu haben. Aber erstens gehen die Leute dieses Thema meist falsch an und verstehen nicht dass dahinter eine klare Intention stehen muss. Ich habe früher immer gesagt „VIP“, „vision, intention and purpose“, also „Vision, Intention und Lebenszweck“. Ich habe über die Jahre gemerkt, dass das eigentlich genau andersrum ist. Du kannst nie mit der Vision anfangen, sondern die Vision ist das Endprodukt! Das habe ich jetzt umgestellt also ich habe zum Beispiel einen Workshop der heißt „live“ also „lebe“.

Anfangen mit dem Lebenszweck!

Du fängst an mit dem eigentlichen Lebenszweck. Dann entwickelst du daraus eine Intention und daraus ergibt sich dann praktisch das große Fernziel, der Horizont. Das ist dann die eigentliche Vision und niemals umgekehrt. Da sehe ich große Fehler bei den meisten Leuten, die eben versuchen, irgendwelche Ziele zu erreichen und die werden dann durchgesetzt.

Das allerschlimmste bei diesen Zielen ist, dass sie eben gar nicht wirklich echte Herzenswünsche verkörpern, sondern eher das machbare, also Realpolitik nannte man das früher zu bismarcks Zeiten. Was dann dabei herauskommt ist eben Mittelmaß. Naja man muss ja, ich kann nicht klagen aber das ist „making your living“ und nicht „lebe dein Leben“. Lebensvision heißt, du entwirfst praktisch dein Leben aber du machst es nicht vom Reißbrett mit einer art Einkaufsliste.

Ich will dies und das erreichen und dann arbeitest du das ab. Vielleicht frühstückst es linear ab, nach unten wie einen Einkaufszettel. Eventuell eine To-Do-Liste. Aber das Leben funktioniert nicht so. Und deshalb sagt man ja auch: „Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt“. Oder der neuerdings modische Spruch der mir gut gefällt: Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzählt ihm deine Ziele. Das ist für mich also erstmal die Prämisse…

Youtube-Video: Orlando Owen – LEBENSVISION: Was ist deine Lebensvision? | lernen & potenzial

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