Psychospiele: Psychospielchen erkennen und stoppen

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8 Strategien, um Psychospiele zu stoppen – Psychospielchen erkennen lernen

Du kannst es sicher selbst man kommt einfach manchmal in Situationen in der Kommunikation bei den emotional nebel gibt du sagst vielleicht Sachen die du nicht hättest sagen wollen oder fühlt sich irgendwie machtlos und kommst nicht gegen die anderen Leute an das sind sogenannte psychisch spiele die oft immer wieder gleich verlaufen und nach denen du dich immer wieder schlecht fühlst deswegen in diesem video acht konkrete Strategien die du verwenden kannst um Zwischenspiele erstens zu erkennen und im zweiten schritt dann auch stoppen und umkehren zu können viel Spaß damit und kommunikativen Erfolg.

Herzlich willkommen! Benedikt von der Redefabrik hier. Freut mich, dass du dabei bist, denn heute geht es einmal wieder um ein sehr interessantes Thema, aber auch gleichzeitig um ein sehr ernstes Thema. Und zwar um Psychospiele. Der Name ist ein bisschen irreführend, denn es geht hier nicht um lustige, spaßige Spiele – es gibt auch positive Spiele in der Kommunikation – sondern um psychologische Spiele, bei denen es zumindest einmal manchen Personen und meist sogar allen Personen danach schlecht geht als davor. Solche psychologischen Spiele können auf lange Frist gesehen das komplette Lebensgefühl dämpfen, können von negativen Gefühlen bis hin zu Depressionen oder suizidalen Gedenken führen.

Deswegen ganz wichtig: Dieses Video soll dir einen Anhaltspunkt geben, dich selbst aus solchen Dynamiken herausziehen zu können. Es ersetzt aber in keiner Weise eine psychologische professionelle Einzeleinschätzung. Informiere dich da, falls du da selbst nicht mehr herauskommst! Trotzdem, sie gibt es natürlich auch in gewisser schwächerer Form und jeder hat das im Leben schon einmal erlebt. Sei es jetzt ein Streit, eine Diskussion die anfangs sachlich war und dann sehr schnell in das Emotionale, vielleicht sogar ins Beleidigende geht. Oder auch Mobbing.

Und wenn wir so zum ersten Punkt kommen, gleich die heutige Buchempfehlung: Transaktionsanalyse für Dummies. Dieser Titel „Transaktionsanalyse“ klingt erst einmal ein bisschen schwierig und das ist auch sehr umfassendes, aber auch sehr interessantes Gebiet in der Kommunikation. Und dieses Buch ist wirklich unglaublich gut, weil es sehr anschaulich durch Beispiele, durch Übungen, durch Visualisierungen dieses sehr komplexe Themengebiet sehr praxisnah auch beibringt. Ich kann euch dieses Buch wirklich nur empfehlen. Ich verlinke es euch wie immer in der Videobeschreibung. Schaut auf jeden Fall auch einmal in das Inhaltsverzeichnis hinein, um überhaupt zu verstehen, was alles hinter diesem Begriff „Transaktionsanalyse“ überhaupt dahintersteckt. Sehr interessant! Ich verlinke es euch wie gesagt in der Beschreibung.

Kommen wir gleich zum ersten Punkt: Das Psychospiel analysieren. Dieser Punkt ist der, den ich am längsten ausführen werde. Denn wenn ihr den verstanden habt oder wenn ihr den gemacht habe, dann sind die anderen relativ einfach verständlich. Denn wenn ihr erst einmal die Situation analysiert habe, dann könnt ihr auch die anderen Techniken wie einfache Werkzeuge daran verwenden. Ohne jetzt Hunderte Beispiele bringen zu wollen, ohne alles wissenschaftlich erklären zu wollen, machen wir es doch einfach so: Überlegt euch einmal oder entsinnt euch zurück an eine Situation, die ihr als Psychospiel bezeichnen wollt. Such dir also ein Beispiel heraus und das ist oft bei einer Person immer über ein Thema, immer nach dem gleichen Ablauf und alle fühlen sich danach schlecht.

Das kann beispielsweise sein, dass du dich selbst heruntermachst, dass eine andere Person dich heruntermacht, dass du eine andere Person heruntermachst und dich dann schlecht fühlst. Oder dass du einer anderen Person helfen willst, aber dich danach emotional ausgelaugt oder emotional benutzt fühlst. Von daher such dir einfach einmal eine Situation heraus. Du kannst das Video natürlich dann auch oft noch einmal durchgehen, aber such dir erst einmal eine Situation heraus, die du für das kommende Video verwenden willst. Jetzt hast du dir eine Sache herausgesucht – und womit fängt es denn meist an? Es fängt an mit einem Köder. Das ist der erste Teil eines Psychospiels. Ein Köder ist etwas, was oberflächlich erst einmal relativ neutral klingt, aber innerlich schon so ein gewissen Potential hat, um die andere Person zu reizen, zu manipulieren und die andere Person einfach darauf wie einen Köder anspringen zu lassen.

Beispielsweise kann das sein Ironie, Sarkasmus oder auch ein sachlicher Kommentar, der aber so verdeckt irgend so eine kleine Beleidung oder einen Vorwurf darin hat. Es gibt da ganz viele klassische Beispiele, so etwas wie: „Hast du dir schon wieder neue Schuhe gekauft?“ Das ist erst einmal eine sachliche Aussage, aber ihr könnt euch denken, da ist schon so ein bisschen provokantes Potential dahinter. Völlig egal. Such dir für deine Situation heraus, was der Köder gewesen sein kann. Den kannst entweder du ausgeworfen haben oder die andere Person. Wir wollen hier keine Schuldzuweisung machen. Es geht einfach nur darum, was so dieses erste Signal gewesen sein kann bevor die Eskalation losging, es aber schon so ein bisschen Potential dahinter hat, aber auf oberflächlicher Ebene relativ neutral ist. Hast du es für dich gefunden? Perfekt!

Dann gehen wir gleich zum zweiten Punkt. Der zweite Punkt ist, sage ich einmal, schon etwas problematischer. Denn hier wird der wunde Punkt der anderen Person angegriffen. Wir haben eine Person die einen Köder auswirft und die andere Person reagiert auf diesen Köder. Wenn sie nicht darauf reagieren würde, würde das Psychospiel nicht losgehen, aber die Person reagiert auf diesen Köder. Und dann wird die andere Person voll diesen wunden Punkt treffen, entweder dadurch was sie sagt oder wie sie darauf reagiert und jetzt überlegt mal in der Situation die du dir gerade gedacht hast du dann die du zurück denkst was war der wunde punkt der von der anderen Person getroffen wurde entweder von dir bei der anderen Person die anderen versuchen zu dir und wenn du das gefunden hast kommen wir zu punkt nummer drei er Eskalation überleg dir wie ist die Eskalation abgelaufen?

Die Eskalation ist das was dann auch jeder oberflächlich als großes Problem ansieht. Das ist dann der streit. Vorher war er schon so verdeckt aber jetzt ist er wirklich im eskalieren das kann sein dass eine Person raus geht aus der Situation, dass eine Person über die andere Person schimpft. Es kann sein dass du nichts mehr zu sagen weißt, weil du dich überrumpelt fühlst, weil du dich beleidigt fühlst. Es kann aber auch sein, dass du Dinge sagst die du vielleicht nicht hättest sagen wollen, und dir im Endeffekt leid tun. Die Eskalation ist der dritte Schritt, nach diesen anderen eher verdeckteren Schritten, wobei der zweite schon ein ganz klarer Schuss, sag ich mal ist, kommt jetzt mit der dritten Phase eine Eskalation auf beiden Seiten. Das schaukelt sich so hoch und da muss man schon sagen diese emotionale sog zieht einen sehr schnell rein und wenn man erstmal in stufe 3 ist, kommt man auch schwer aus der Situation heraus. Deswegen ist es wichtig um nochmal hier zur Strategie anzukommen die Situation und das Psycho-spiel zu analysieren überleg dir also, damals wie war es und wie ist es alles abgelaufen?

Mit den bisherigen drei punkten ist das Psycho-spiel an sich auch schon gut charakterisiert wobei es auch noch einen vierten punkt gibt der „Nutzeffekt“ wie er in der Transaktionsanalyse genannt wird. das ist einfach gesagt, der Nutzen, den die einzelne Person hat, bei diesem Spiel überhaupt mitzuspielen. Denn an sich ergibt es ja keinen Sinn, warum sollten wir das machen, wenn wir uns danach schlechter fühlen aber überlegt ihr mal für eine konkrete Situation wieder, warum hast du das gemacht und warum hat die andere Person das gemacht? Warum seid ihr beide dieses Spiel eingegangen? Das kann beispielsweise sein, um Aufmerksamkeit zu bekommen, um gewisse wünsche erfüllt zu bekommen, um als starke Person vor der anderen Person dazu stehen, um die Meinung, den Standpunkt zu verteidigen, um recht zu behalten um zu gewinnen um über der anderen Personen zu stehen. Das können ganz verschiedene Dinge sein. Überleg dir, was ist bei der anderen Person und was ist bei dir der Grund, der nutzen der durch dieses psycho-spiel gebracht wurde? Damit hast du diese vier Punkte oder diese vier Schritte des Psychospiels schon ziemlich gut analysiert.

In der Transaktionsanalyse geht es noch viel tiefer. Da gibt es auch noch ganz viele andere Aspekte, die ich jetzt heute mal auslassen möchte. Damit hast aber schon einen sehr wichtigen schritt gemacht und deswegen ist allein die Analyse auch schon die erste Strategie, und wenn du dir das so anschaustv vielleicht gerade wenn du es auch noch mit Stift und Zettel gemacht hast dann siehst du so ein gewisses Drehbuch vor dir liegen. In der Transaktionsanalyse nennt man sowas ein Skript, und dieses Drehbuch, das funktioniert wirklich super gut also wenn du ein gutes psycho-spiel spielen willst dann verfahre genau nach diesem Drehbuch. Der eine wirft den Köder aus, der andere reagiert darauf und dann passiert das, das, das, nur das schöne Schritteabfolgerungen immer tiefer in diesen emotionalen Strudel hinein zu kommen das ist allein schon die erste Strategie das mal zu analysieren. Denn wie gesagt in der Situation sind wieder oft sehr emotional gefangen werden wenn du jetzt mal so einen blick von oben darauf wirst und wirklich die einzelnen schritte in diesem Drehbuch siehst, dann wirst du auch schon einige Schwachpunkte, einige Schwachstellen sehen, bei denen du kontern kannst.

Strategie nummer zwei ist ist sachliche fragen zu stellen sachliche fragen haben den großen vorteil aus Sicht der Transaktionsanalyse wäre das eine Erwachsenen ich Interaktion oder Transaktionen, dass wir von einer sehr emotionalen Basis auf eine rationale sachliche Basis kommen. Das kann so etwas sein wie: Was meinst du damit, wie soll ich das verstehen, was meinst du mit diesen Punkten, kannst du mir den Punkt noch mal erläutern, oder was willst du damit bezwecken wenn wir sachliche fragen stellen ohne den anderen Personen etwas zu unterstellen ohne irgendwelche Intentionen zu haben dann führen wir das eben auf eine sachliche Ebene und schaffen es eben nicht in diesen emotionalen Strudel zu kommen

Punkt nummer drei ist es wenn du gerade schon dieses ganze Skript oder diese Analyse gemacht hast. Im ersten Schritt ganz klar zu intervenieren, indem man der anderen Person Wertschätzung und Respekt sowie Verständnis zeigt. Denn oft gehen wir in diese negativen Situationen hinein, weil wir gar nicht groß drüber nachdenken und dann irgendwie ein negatives bild von der anderen Person haben, aber gerade wenn du schon weißt wie die ganze Sache ablaufen kann, dann kannst du auch direkt dagegen steuern, in dem du der anderen Person Verständnis und Respekt zeigst.

Strategie nummer 4 wäre es das spiel offen zu legen, also wirklich klar anzusprechen und zu konfrontieren, um was es hier gerade geht, dass du wirklich anspricht was das Problem in der Situation ist. Das ist eine sehr konfrontative und sehr direkte Methode. Muss aber auch teilweise verwendet werden. Überleg dir also gleich, wie man das in deiner Situation hätte verwenden können, oder wie du es beim nächsten mal selbst anwenden kannst.

Wenn du das gemacht hast, also Schritt nummer vier, oder Strategie nummer vier, dann Schauen wir uns Strategie Nummer 5 an, und zwar Ich-Botschaften. Ich-Botschaften im Gegensatz zu Du-Botschaften sind sehr gut, weil sie eben nicht dieses emotionale weiter befeuern, wenn ich sage, du manipuliert mich hier, du machst irgendwas negatives mit mir, dann hat es so einen anklagenden Charakter, während wenn ich sage: Ich fühle mich gerade falsch verstanden, ich fühle mich schlecht behandelt, dann sagt es oft das gleiche aus, auf eine ganz ganz andere Art und Weise. Deswegen verwende ich Botschaften um nicht noch mehr diese Emotionalität anzuheizen.

6. Wie bei allen Strategien musst du natürlich schauen, ob das für dein Psycho-spiel beispielsweise passt. Aber sechs wäre, daß du Alternativen suchst. Bei vielen zu Psycho-Spielen wird eine Route, ein Weg, eine Alternative als einzig mögliche oder als einzig durchführbare Möglichkeit gesehen. Aber wenn du selbst Alternativen einführen kannst Verhaltens-Alternativen, Denkt-Alternativen, Betrachtungs-Alternativen dann ist es auch sehr gut um der anderen Person zu zeigen dass eben diese eine Pfad nicht der einzig mögliche ist. Auch das klingt wieder schwieriger als es ist. Überlege, ob es für deine Situation passen könnte und wenn es passt wie, du eventuell andere alternativen einführen kannst.

Strategie nummer sieben ist es eine Win-Win-Situation zu erschaffen eine Win-Win-Situation, also dass beide seiten ein Gewinn davon tragen und das auch ganz klar aufzuzeigen, was es der anderen Person bringt, und was es mir bringt, ist oft sehr gut denn oft sind wir von unseren eigenen Vorteil sehr überzeugt, sind natürlich auf unseren eigenen vorteil aus, ist auch völlig okay so und dadurch dass wir diese PsychoSpiele machen, wollen wir selbst gewinnen und die andere Person dann oft als Verlierer dastehen lassen die andere Person wird es natürlich genauso machen und dann kommt es natürlich zu keinem guten Ergebnis. Wenn du allerdings eine alternative einführen kannst also das was wir gerade in Schritt Nummer sechs schon für die andere Person gemacht haben, jetzt für beide Personen zu machen einfach eine alternative einführst, die beiden Personen etwas bringt, und dass auch der anderen Person ganz klar darzustellen, was ist ihr bringt, dann kannst du es auch schaffen aus so einem Psychospiel auszubrechen.

Und dann gibt es noch Strategie Nummer acht: Wirklich die Notbremse zu ziehen, das ist ganz wichtig wenn es wirklich sehr emotional, wenn es wirklich sehr negativ geworden ist, die Notbremse zu ziehen heißt, dass du in einer Situation aus der Situation raus gehst, eben nicht weiter machst, eben dich nicht noch weiter runter ziehen lässt, dich nicht noch selbst weiter runter mascht. Es kann auch sein, dass du einfach mal ein Spaziergang machen willst, oder dass du dich mit anderen Personen darüber unterhalten möchtest, oder auch wie gesagt schon am Anfang, mit Experten, Psychologen, Psychotherapeuten, wem auch immer, du dich darüber unterhalten möchtest.

Ist dieses mal wieder sehr viel Input geworden. Gerade der erste Punkt ist sehr wichtig, dass du auch die folgenden sieben Strategien verstehst jetzt.

 

this video uploaded by: RedeFabrik – Kommunikation & Charisma

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