Hooked: Wie du Produkte erschaffst, die süchtig machen

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Hooked: Wie du Produkte erschaffst, die süchtig machen.

Wie du Produkte erschaffst, die süchtig machen! Ja Leute, ich befinde mich gerade bei mir zu Hause und bin gerade dabei ein sehr interessantes Buch zu lesen beziehungsweise fertig zu lesen. Und zwar ist es das Buch: „Hooked“ von Nir Eyal, heißt dieser Autor. Und in diesem Buch beschreibt er eben, wie heutzutage Onlineprodukte und Apps, also Smartphone-Apps so aufgesetzt werden, dass wir nach ihnen süchtig werden. Ich möchte dir in diesem Video einmal kurz die vier Schritte erklären, die dazu notwendig sind und dir auch ein, zwei Beispiele geben, wie du das vielleicht in dein Unternehmen oder deine Geschäftsidee, die du vielleicht hast, umsetzen kannst.

Also grundgenerell ist es so, dass ein Produkt, welches süchtig macht, aus vier Bestandteilen besteht. Beziehungsweise es sind vier Schritte, die der User durchlaufen muss, bevor er süchtig wird. Das kann man natürlich auch aus einem extrem manipulativen Kontext herausbetrachten, aber das ist nicht immer so der Fall. Es muss nicht immer so sein. Oftmals hat man gar keine andere Chance als App-Hersteller oder Smartphone-App-Betreiber, weil es gibt den so genannten First-Mobile-Advantage.

Das heißt, also jemand der neu in den Markt hineinkommt, der erschafft sozusagen die Kategorie und dann ist es ganz oft so, dass viele Nutzer sozusagen bei diesem First-Mover, also bei dem ersten im Markt bleiben. Da gibt es auch super interessante Studien dazu. Pepsi und Cola, es ist in vielen Studien erwiesen, dass Pepsi besser schmeckt, aber die Leute sagen trotzdem: „Hey, ich mag Cola lieber!“ Obwohl es vom Geschmack, also es wurde eben nicht gesagt, was drin ist, und ein Gros der Leute hat eben gesagt: „Ich mag dann die Pepsi lieber!“ Und dann haben sie gesagt: „Ja, da war Pepsi drin, da war Cola drin!“ Und dann haben die Leute gesagt: „Ja, ich mag trotzdem die Cola lieber. Ich habe mich umentschieden!“ Wir haben eine extrem starke Gewohnheitsschleife sozusagen, dass wir dem Ersten im Markt am meisten folgen. Oder denken, das ist der Markt. Das ist sozusagen die Kategorie.

Tempo-Taschentücher zum Beispiel. „Hast du ein paar Tempos?“ Tempo ist ein Hersteller für Taschentücher, aber trotzdem werden sie Tempo genannt. Oder Cola. Ja, wenn man sagt „Cola“, dann kriegt man auch oft Pepsi angeboten oder AfriCola oder was auch immer. Also die Kategorie, der Erste im Markt bestimmt die Kategorie. Wie kannst du jetzt als zweiter oder dritter Markt dafür sorgen, dass du trotzdem genug Kunden kriegst? Viele Konzepte. Eins ist das Konzept der Market sysification, worauf ich jetzt aber nicht eingehe, weil das den Rahmen sprengen würde.

Ein anderes Konzept ist eben dieses Hooked-Konzept. „hooked“ heißt „am Haken“ sozusagen. Und wir können einen User „hooken“, indem wir vier Schritte durchlaufen oder indem der User vier Schritte durchläuft und wir diese eben aufsetzen.

Der erste Schritt ist ein Auslöser-Reiz. Der zweite Schritt ist eine Handlung. Der dritte Schritt ist eine Belohnung. Und der vierte Schritt ist eine Investition. So. Ich gehe jetzt die Schritte noch einmal einzeln durch und möchte dir auch ein Beispiel dazu geben.

Nehmen wir einmal an, du hast Facebook erfunden. Du bist also natürlich nicht Marc Zuckerberg, aber rein warum Social Media so süchtig macht. Was ist ein Auslösereiz? Ein Auslösereiz ist irgendetwas, was dich sozusagen darauf bringt die Plattform das erste Mal zu nutzen. Beispielsweise ein Freund erzählt dir: „Hey, ich habe auf Facebook gerade Bilder hochgeladen!“ Oder du fragst ihn: „Hast du Bilder von deinem letzten Urlaub?“ Er sagt dir: „Klar, sind auf Facebook!“ So, du kennst aber Facebook nicht, heißt du benutzt es nicht. Und so kommst du halt erst darauf es einmal zu benutzen. Das ist ein Auslösereiz.

Zweiter Punkt oder zweiter Schritt ist eine Handlung. Du siehst dann, okay da liken alle darunter das Bild oder die Bilder und kommentieren auch darunter. Und das tust du dann natürlich auch. Ja, du handelst. Also ein Auslesereiz und zweitens eine Handlung, die mit so einem geringen Widerstand wir nur möglich erzeugt werden soll. Natürlich. Weil ein zu großer Widerstand heißt, ich muss mir erst das machen, das machen, das machen, um überhaupt handeln zu können, dann demotiviert das die Menschen beziehungsweise sorgt dafür, dass ein Gros der Leute das nicht benutzt.

this video uploaded by: Kris Stelljes

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