Das Gesetz des Benutzens

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Das Gesetz des Benutzens

Der Durchstarter-Podcast von und mit Damian Richter, deinem Motivationstrainer und Live-Coach für ein außergewöhnliches Leben. Los geht’s. Leinen los und level up your life mit Folge 83 und dem Thema: Das Gesetz des Benutzens. Herzlich Willkommen zum Durchstarter-Podcast, heute mit der Folge 83. Mit dem ganz, ganz speziellen Thema: Das Gesetz des Benutzens.

Du fragst dich jetzt vielleicht: häh, Gesetz des Benutzens, was soll das denn sein? Das Gesetz des Benutzens besagt folgendes: und zwar, dass du all das verlierst was du nicht benutzt. Ich wiederhole das nochmal für dich: das Gesetz des Benutzens besagt folgendes: du verlierst alles was du nicht benutzt.

Denn unsere Talente und Fähigkeiten gleichen einem Muskel. Wir müssen unsere Talente und Fähigkeiten ständig benutzen, sonst verschwinden sie bis zu dem Punkt an dem wir ihren Gebrauch wieder fast von vorne erlernen dürfen. Und ich mache dir ein Beispiel aus meinem Leben, worum es da geht. Ich bin früher ganz viel geritten. Reitsport, Springsport. Und das war eine ganz intensive Trainingsphase.

Ich war so 12, 13, 14 Jahre. Manchmal vor der Schule reiten, nach der Schule reiten und mein Papa war damals mein Trainer. Und der hat immer oft gesagt: Damian, wer aufhört besser zu werden, der hat aufgehört gut zu sein. Und das war ein regelmäßiges Training und ich wurde immer besser und besser und es gab natürlich auch viel Reibereien mit meinem Vater. Ich war damals in der Pubertät und er wollte das Beste für mich.

Das habe ich natürlich überhaupt nicht verstanden. Dann gab es diese Reiberei und das Ergebnis von diesem Training war das ich ganz, ganz vorne in Norddeutschland mitgeritten bin. Mich kannte in dem Landkreis und in Niedersachen wirklich jeder. Jeder der mit Reit- und Springsport zu tun hatte, kannte damals meinen Namen. Denn wenn ich angetreten bin, dann habe ich meistens auch gewonnen.

Dann habe ich mit, so ungefähr 16,17 aufgehört mit dem Springsport und habe später eine Partnerin gehabt die zuhause über 70 Pferde hatte. Das war allerdings, da war ich dann Anfang 30. Und die hat mich tatsächlich dazu motiviert mich mal wieder aufs Pferd zu setzen.

Die hatten so ein (unv.). Ein ganz, ganz toller Hengst der auch im Springsport ausgebildet war und ich habe mich dazu hinreißen lassen mich da drauf zusetzen und da kam dieses ehemals Erlernte, dieses Gefühl was der Reitsport braucht und auch die Muskulatur die sehr, sehr speziell ist im Reitsport, die man dazu benutzt, die wurde also in diesem Moment, in dem ich mich aufs Pferd gesetzt habe, wieder beansprucht. Und es gibt anscheinend ein Zellerinnerungsgedächtnis, das sich zwar darin erinnert hat, dass da schon mal was war und dass ich das schon mal konnte, doch von der optimalen Ausführung, so wie mir das früher gelungen ist, war ich ganz, ganz weit entfernt.

Weil die Muskulatur nicht mehr da war, die ganzen neuronalen Verbindungen im Gehirn waren nicht mehr stark, die wurden ja lange nicht mehr befeuert. Und ich kam mir vor wie ein absoluter Anfänger. Ich wusste zwar noch irgendwie wie das geht und wie man das macht.

Doch die Muskulatur wollte in den Beinen nicht, im Rücken nicht und ich glaube das sah von außen irgendwie komisch aus, als ich da wieder auf dem Pferd saß. Das war wie, als wenn ich auf so einem rohen Ei sitzen würde, was jederzeit kaputt geht. Also so ein bisschen, wie so eine Hilflosigkeit. Obwohl das herausragende Training in mir ja schon angelegt wurde. Ich konnte das ja schon mal richtig gut. Nur durch diese lange Zeit des nicht Ausübens.

this video uploaded by: Damian Richter

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