Frieden finden mit Mutter, Vater, Eltern und Ahnen!

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Frieden finden mit Mutter, Vater, Eltern und Ahnen!

Ein ganz herzliches Hallo! Christian Rieken hier. Heute würde ich ganz gerne das Thema Herkunft, Familie, Wurzeln noch einmal aufgreifen. Denn ich habe gerade in letzter Zeit wieder viele Telefonate geführt und ich spüre immer wieder in diesen Telefonaten, dass es ein natürliches Bestreben ist, dass wir mit unseren Eltern, also wenn nicht gerade der Widerstand im Moment wirklich sehr, sehr stark ist, dass man abgespalten hat oder abgeriegelt hat oder irgendwie einfach trotzig keine Lust mehr hat.

Aber ansonsten tragen wir so einen natürlichen Wunsch in uns, dass wir mit unseren äußeren, also wirklich materiellen Eltern sozusagen, physischen Eltern sozusagen in irgendeiner Form in Frieden kommen oder als Kinder, die wir ja immer sind oder die wir immer in uns tragen gegenüber unseren Eltern, von ihnen gesehen werden, dass wir die Liebe noch bekommen, die wir gerne hätten oder vielleicht nicht bekommen haben. Dass wir vielleicht noch so ein Stückchen genährt werden. Wir wollen verstanden werden, vielleicht anerkannt werden. Gesehen werden auf jeden Fall.

Das ist ein absolut natürlicher und menschlicher Prozess. Allerdings basiert er nicht darauf, dass du weißt wer du wirklich bist, denn das spirituelle Wesen, das du wirklich bist, benötigt das nicht. Sondern der Teil, der das in dir benötigt, ist ein Kind. Ein Kind, das es damals vielleicht nicht bekommen hat oder einfach nicht genügend bekommen hat oder Verletzungen in sich trägt, die vielleicht überhaupt nicht mehr bewusst sind, und darauf basierend irgendwo so eine Suche in der Richtung unterwegs ist.

Und ich finde es sehr wichtig, dass man das unterscheidet, dass man sich im Laufe des Lebens, denn es ist nicht immer möglich, das von den Eltern zu bekommen. Und das ist das Wesentliche. Es ist nicht möglich, das von Mutter zu bekommen.

Ob sie da ist, physisch oder nicht, das spielt gar keine Rolle. Es ist nicht möglich, das vom Vater zu bekommen, was wir uns wünschen. Auch dort ob er da ist oder nicht da ist physisch, spielt keine Rolle. Denn oftmals gibt es Verwicklungen, Verstrickungen oder emotionale Hintergründe oder einfach der Tod, der schon dafür gesorgt hat, dass die Verbindung nicht wirklich da sein kann.

Was kann man dann tun? Das klingt ja so ein bisschen, als wenn man die absolute A….-Karte gezogen hat, wenn Mama und Papa schon gestorben ist oder früh weg waren. Man kann dann keine Einigung herstellen und eiert jetzt so ein Leben lang irgendetwas hinterher oder muss 75.000 Aufstellungen machen, so wie ich sie gemacht habe und, und, und um irgendetwas in Klärung zu bringen

Nein. Das ist so nicht! Wir müssen nur lernen, dass wir nicht das sind, was wir glauben zu sein. Also wir sind – in dem Moment wo dieser Mangel, wo dieses Bedürfnis da ist, dann ist das ein Mangel, ein Bedürfnis, eine Suche, eine Sucht von einem Kind in uns. Und wir müssen eigentlich nur verstehen, dass wir in dem Moment, wo wir das spüren, mit diesem Kind sehr stark identifiziert sind. Und das ist auch nichts Schlimmes. Aber es ist wichtig sich das bewusst zu machen. Dass wir identifiziert sind mit diesem Kind und dass wir jetzt dadurch unter Umständen leiden.

Wenn wir uns zudem bewusst machen und das ist wichtig, das zu entwickeln, darum geht es in der Transformation und in der Bewusstseinsentwicklung, dass wir nicht dieser kleine leidende Teil sind, der in seiner Bedürftigkeit gerade, auch wenn sie sehr ausgereift ist und ganz toll männlich oder weiblich erwachsen dargestellt wird, es bleibt eine Bedürftigkeit, wenn wir mir da etwas fehlt. Da braucht man sich nichts vormachen.

Wenn wir da drin sind, dass wir eine Chance finden wieder herauszuswitchen, als Beobachten einmal darauf zu schauen: Was passiert da eigentlich? Also was für Gefühle, was für Gedanken sind da in mir?

this video uploaded by: Christian & Lilian Human Essence

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